Drei Schritte, ein gemeinsamer Auftrag
Die Disposition legt fest, welches Material für den Auftrag vorgesehen ist. Im Lager geht es anschließend darum, was tatsächlich vorbereitet, ausgegeben und zurückgenommen wurde. Deshalb sind Packen, Laden und Entladen getrennte Arbeitsschritte: Ein gepacktes Case steht möglicherweise noch am Packplatz und ist damit noch nicht auf dem Weg zum Einsatz.
- Packen: Material zusammenstellen und die Vorbereitung erfassen.
- Laden / Checkout: Erfassen, was für den Auftrag ausgegeben beziehungsweise verladen wird.
- Entladen / Check-in: Das zurückkommende Material erfassen und offene Rückgaben prüfen.
1. Ausgabe am Packplatz: sehen, scannen, kontrollieren
Öffne den Auftrag und wähle den Schritt Checkout. Die Kachelansicht zeigt Artikelbilder, Bezeichnungen, Codes und die noch zu bearbeitenden Mengen. Das hilft beim Wiedererkennen – etwa bei Mikrofonen, Scheinwerfern oder Zubehör.

Der Handscanner liest den Barcode am Material und überträgt ihn in das aktive Scanfeld am Arbeitsplatz. Prüfe die Rückmeldung zur Buchung: Bezeichnung, Menge und Fortschritt zeigen, ob das richtige Material erfasst wurde. Die Übersicht der offenen Positionen hilft dir, noch fehlende Teile zu erkennen.
Ohne Scanner kannst du einen Code auch eingeben oder Material über die vorhandenen Bedienelemente buchen. Bei mehreren gleichen Artikeln achtest du auf die eingestellte Menge je Scan. Eine Sammelbuchung sollte nur Material umfassen, das du tatsächlich geprüft und ausgegeben hast.
2. Rückgabe direkt am Case: das Smartphone begleitet dich
Nach dem Einsatz öffnest du den freigegebenen Auftrag in der mobilen App und wählst unter Buchung den Schritt Entladen. Über Kamera scannen liest du den Barcode auf dem Caselabel. Kontrolliere den erkannten Code und die Buchungsrückmeldung, bevor du mit dem nächsten Teil weitermachst.

Der Fortschritt und die offenen Mengen zeigen, was bereits zurückerfasst wurde und was noch aussteht. So lässt sich eine unvollständige Rückgabe gezielt nachverfolgen. Je nach Einrichtung kann beim Entladen auch die Bestätigung des Lagerorts dazugehören.
Ein Case ist ein reales Paket
Der Barcode identifiziert das in der Anwendung geführte Case. Seine hinterlegten Inhalte und Zuordnungen verbinden die reale Transporteinheit mit der Planung. Bei Flexcases wird der tatsächlich zusammengestellte Inhalt über das zugehörige Tourlabel gemeinsam gebucht. So müssen zusammengehörige Pakete im passenden Ablauf nicht immer wieder Teil für Teil zusammengesucht werden.
Die digitale Rücknahme dokumentiert den Materialfluss. Ob ein Case vollständig bestückt, ein Kabel beschädigt oder ein Gerät funktionstüchtig ist, prüft das Team weiterhin am Material. Ein Scan allein bestätigt diese Eigenschaften nicht.
Zum Abschluss: offene Mengen und Verlauf prüfen
Vergleiche nach der Ausgabe und nach der Rücknahme den erfassten Stand mit den offenen Positionen. Der Verlauf macht Buchungen nachvollziehbar und unterstützt die Klärung von Abweichungen. Material, das nicht geladen wurde, lässt sich nicht einfach als zurückgekommen zählen.
Für den mobilen Ablauf brauchst du einen eingerichteten Zugang, den freigegebenen Auftrag und die passenden Benutzerrechte. Für den Kamerascan muss der Browser auf die Kamera zugreifen dürfen. Am Packplatz wird ein passend eingerichteter Barcode-Handscanner verwendet.